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Das Riders schlägt zurück
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 19:00 Uhr

Wir dokumentieren einen Artikel aus der Zeitschrift Madagaskar.

Mehrere Wochen nach dem Frei.Wild Konzert erschien in den LN ein Artikel, der offensichtlich auf der von uns schon veröffentlichten Presseerklärung des Rider’s basierte. Nicht nur, dass zu diesem Zeitpunkt alles eh schon gelaufen war und somit diese Artikel in einer isolierten Infoblase erschien, so waren sich die LN dann noch nicht zu schade, für den tumben Versuch Kai-Uwe Meyers, den großen Rundumschlag zu wagen, ein Forum zu sein.

So war auch in den LN von einer „österreichischen Band“ die Rede (Wir erinnern uns: es geht um Südtirol, und das liegt bekanntermaßen immer noch in Italien!), Kai-Uwes Rumgeheule darüber, dass linke Chaoten ihm das Geschäft ruinieren wollen fand sich auch wieder und dass Frei.Wild nicht rechtsextrem sind war auch wieder von vorn herein klar.

Richtig wirr wurde es allerdings an dem Punkt, an dem Kai-Uwe Meyer und die LN Basta! beschuldigten, Urheber des ganzen Übels gewesen zu sein und den investigativen Journalismus der Madagaskar zu verleugnen und alle von uns durchgeführten Informations- und Diskussionsansätze zu verschweigen. Ungeheuerlich ist dies, weil den LN unser Artikel in Form einer Presseerklärung am Wochenende vor dem Erscheinen unserer letzten Ausgabe zugeschickt wurde. Die LN verschweigen somit Informationen, die ihnen längst vorlagen. Sie haben also gelogen. Aber dass das zu ihrer Art der „unabhängigen“ und „überparteilichen“ Berichterstattung gehört, bewiesen sie in diesem Artikel von vorne bis hinten, als sie auch noch behaupteten, dass Basta! nicht zu einem Gespräch bereit gewesen seien, obwohl die Gruppe sofort nach der Kontaktaufnahme der LN mit ihnen ihre Bereitschaft für ein Interview in Anwesenheit eines Redaktionsmitglieds der Madagaskar mitteilten.

Es scheint, dass die LN lieber Lügen verbreiten und sich so zum Gehilfen eines Unternehmers machen, der mit rechtspopulistischen Bands Kohle machen will, als eine alternative Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Spricht da der Neid…?

 
 

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